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affiche Le dernier cri

Le dernier cri

(Der letzte Schrei)

NOCH VERFÜGBAR

Kreation 2009

Inszeniert von Olivier Couder

Le dernier cri, der letzte Schrei.. das ist einerseits die aktuellste neuste Mode und gleichzeitig auch der letzte Aufschrei vor dem Tode. Und es ist auch der Titel eines Gemäldes von Magritte, das ein großes Blatt mit einem darin abgebildeten Baum darstellt, ganz getreu dem vom Künstler gern angewandten metonymischen Vertauschungsprozesses.

Das Stück Le dernier cri ähnelt diesem Bild, wie es auch Träumen gleicht: Alles ist in ständigem Wandel, ungewöhnlich, zeitversetzt. Die Lieder, Tänze, die surrealistischen Bilder und kurzen Szenen des Stückes gehen ohne sichtbare logische Verbindung ineinander über, aber ihre Aufeinanderfolgen scheinen sich doch nach einer versteckten und zugleich zwingenden Notwendigkeit zu richten.

(More??) Im ersten Teil des Stückes erscheint eine Menge von identischen Personen hinter dem riesigen und einzigen Fenster eines türlosen Hauses:  ganz im Stil von Becket oder Magritte, in schwarzen Hosen, Mänteln und Melonen, weißen Hemden und dunkelroten Krawatten, setzt dieser pantomimische Chor synchron die gleichen Gesten ein, als seien sie von zwei parallelen Spiegel bis ins Unendliche vervielfacht und dadurch unmöglich voneinander zu unterscheiden. Das Anderssein wird verdrängt, und das geringste Bestreben eines Individuums nach Unabhängigkeit wird strengstens unterdrückt.

Im zweiten Teil des Stückes feiern im Gegensatz dazu Dandys ausgelassen und nehmen uns mit in eine schillernde blitzende Welt, in der jeder als der Schönste und Reichste von den anderen hervorheben will.

All diese Charaktere, sowohl Melonenträger als auch Dandys, werden durch die immer wiederkehrende Frage nach Sein und Schein mit der Verfremdung und der Suche nach dem Ich konfrontiert.

Eine gewaltige Auseinandersetzung bricht zwischen den beiden Welten aus, aus der dann in Form eines beginnenden Dialoges und einer Öffnung in Richtung eines „möglichen Anderen“ die Auflösung des Stücks zum Vorschein kommt.

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Besetzung

Inszenierung Olivier Couder
Assistenz Inszenierung Patricia Zehme
Mit Raja Aïtour, Stéphane Brunier, Marie Colin, Olivier Couder, Gérard Dold, Arnaud  Grossetti, Yoram Gué, Stéphane Guérin, Josette Kalifa, Trang Lam, Stiva Michaux Paterno, Frédéric Payen, Nadia Sadji.

Musik gespielt von Pierre-Jules Billon, Jean-Christophe Cornier et Antoine Rosset

Bühnenbild Jean-Baptiste Manessier

Kostüme Philippe Varache

Video Xavier Ameller

Künstlerische Beratung für Schauspieler Augustin Letelier

Künstlerische Beratung für Maskenspiel

Gestaltung der Masken Alaric Chagnard

Le dernier cri wurde unterstützt von Aracdi, la Spedidam, la Fondation de France und der Caisse d’Epargne ile de France

Partner


Zugang Bereich Kunst und Behinderung
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